Startseite
  ~Was ich alles bin~
  ~Dämon~
  ~Mein Eheversprechen~
  ~My September~
  ~Tabu!~
  ~It´s me!~
  ~Munkey~
  ~Allein~
  ~ Panik !!!~
  ~Wer bin ich~
  ~Blade~
  ~Die Wahrheit~
  ~Fragen~
  ~SVV~
  ~SVV stoppen~
  ~Träumerei~
  ~Computerspielsucht~
  ~Warnung~
  ~ER~
  ~SIE~
  ~ADS/ADHS~
  ~Das Mädchen mit dem Hunger~
  ~Binge Eating~
  ~frühkindlicher Autismus~
  ~Affektive Störungen~
  ~Phobie ABC~
  ~Nützliche Schlankmacher~
  ~Anorexia Nervosa~
  ~Borderline~
  ~Selbstmord- Suizid~
  ~Tong- Schmerz (Dermatillomanie)~
  ~Dermatillomanie~
  ~Dermatillomanie 2~
  ~ABC des Lebens~
  ~Die Maske~
  ~Die Klippe~
  ~Poesie~
  Kontakt
 


 
Freunde
   
    blutender-engel

   
    angels.devil

   
    scherbengesicht

    - mehr Freunde


Links
   Motzis Gedankenchaos
   BPS Plattform
   BlutenderEngel
   Sternenkind
   Angels.devil
   Scherbengesicht
   allhatsleft
   Vermisste-Kinder.de
   Shadow Sun
   DerDunkleGarten
   Maia in Art
   reallywant
   Onmeda - wissenswertes
   Palverlag Wissenswertes
   gegen Kindermissbrauch


Die Stärken der Schwachen sind die Schwächen des Drachen
http://myblog.de/maia

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Der nachfolgende Text könnte triggern.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Aber bitte lest den Text zuende, wenn ihr anfangt ihn zu lesen.











Sie sitzt in Ihrem Zimmer. Die Gardinen sind zugezogen. Die Rollladen heruntergelassen.
Nur ein paar Kerzen spenden spärliches Licht.
Gerade noch soviel um ihren Arm und die Klinge sehen zu können.
Sie hat sich schon in Trance geschnitten.
Ihren Arm zieren klaffende Wunden.
Sie nennt es nicht „ritzen“ sie nennt es „sich schön machen“
Diese wunderbaren Wunden. Wie sie nach ein paar Stunden anfangen zu brennen. Nach einem Tag anfangen zu jucken. Nach einer Woche pellen sie wie ein wunderschöner Sonnenbrand, der nahtlose Bräune hinterlässt.
Sie spricht mit niemandem darüber. Niemand hat es je gesehen. Weder ihre Wunden noch ihre nahtlose Bräune.
In Trance schneidet sie tiefer. Das Gehirn produziert Serotonin um den Heilungsprozess zu beginnen, doch sie lässt es nicht zu. Ein Schnitt folgt dem nächsten. Das Adrenalin in ihrem Körper benebelt sie noch mehr. Voller Triumph denkt sie darüber nach, welche dieser Wunden wohl genäht werden müssten. Diese süße Gefühl von Rache gegen ihren Körper, dass niemand diese Wunden nähen wird.
Überall verteilt sich Blut. Dieser Gedanke betört sie und ist äußerst praktisch, denn beim putzen würde sie die restlichen Kalorien von dem gemütlichen Kaffe heute Morgen verbrennen.
Die Klinge schneidet tief in ihre Haut. Innerlich lacht Sie denn die Freiheit durchströmt sie wie ein kalter Wind an einem Herbstmorgen.

Sie hört ihre Mutter in der Küche werkeln. Ihren Bruder am Pc spielen und ihren Vater in der Garage am Auto werkeln. Sie hört es nur. Sie nimmt es nicht wahr.
Vor ein paar Jahren noch hätte sie Gründe gebraucht um schneiden zu können.
Heute gehört es zu ihrer einsamen Welt.
Die Welt in der Tränen fließen, dass Herz leer ist, die Arme zerschnitten, die Gefühle erfroren.
In ihrer Welt herrscht komplette Stille.
Sie ist amüsiert gerade zu euphorisch. Beginnt, dass Blut auf ihren kleinen geschundenen dürren Körper zu verteilen. Die zuvor blauen Augen sind nun grau, fast schwarz.
Sie schmeckt das Blut auf ihren Lippen, ihrer Zunge, ihrer rauen Kehle. Ihr ganzes Gesicht ist blutbedeckt.
Langsam kommen die Schmerzen wieder. In den Füßen, den Händen, den Armen, im Kopf.
Sie schreit innerlich. Denn sie weiß was jetzt geschehen wird.
Sie kippt zur Seite. Nun wird sie nicht mehr putzen müssen. Sie wird nicht mehr essen und kotzen.
Kein Versteckspiel mehr. Alle werden es sehen können. Sie ist befreit.
Sie schließt die Augen. Genießt den süßen Schmerz und die Sehnsucht nach Erlösung wird weggescheucht von der tatsächlichen Erlösung. Angst hat sie schon längst nicht mehr.
Ihr Flehen und Betteln wurde erhört.
Jeder Muskel in ihrem Körper löst sich.
Die Klinge liegt sanft in ihrer Handinnenfläche.
Ihr Herz schlägt zum letzten mal.
Sie ist frei.


Nun lest euch das durch, alle die, die ihr ritzt und dann die Wunden mit Verbänden verarztet und euch danach super toll fühlt. Stolz auf euch seid, weil ihr es geschafft habt, zweimal mehr und einmal tiefer zu schneiden als sonst.

Lauft zu euren Eltern und zeigt stolz eure Wunden und eure Narben. Dann esst und kotzt.
Die Medien berichten das „ritzen“ und „Magersucht“ die neuen Mode-Massen-Krankheiten werden.
Die Menschen die wirklich Hilfe brauchen und sie auch suchen, werden nicht mehr ernst genommen, weil zu viele junge Mädchen zu viel langweile haben. Diese Menschen, die sich schneiden um im Trend zu sein, verstehen nicht, worum es beim schneiden geht. Man kann nicht sagen „ ich schneide weil,…“ man schneidet oder tut es nicht. Meistens ist es ein stiller Hilferuf, eine Art sich selbst zu bestrafen. Leider ist es für viele Mädchen ein Grund um Aufmerksamkeit zu erreichen.

Mädchen! Hört auf damit!! Es bringt euch nicht weiter, außer Narben über die ihr später weinen werdet!
Ritzen, schneiden, cutten oder sich schön machen. Egal wie man es nennt, es sind Symptome verschiedener Krankheiten und es hat überhaupt nichts mit einem Trend zu tun. Menschen die schneiden , wollen gar nicht bemerkt werden.
Sammelt Ü-Eier Figuren oder Feuerzeuge, aber keine Klingen.
Macht euch die Nägel oder schminkt euch oder was auch immer gottverdammt nochmal normale Mädchen in dieser Zeit tun.
Ihr beleidigt mit eurem Handeln die Kranken und zieht sie ins lächerliche und in den Dreck, obwohl genau diese Menschen es nötig hätten ernst genommen zu werden.

Dieser Text ist von mir selber verfasst, also bitte nur mit ausdrücklicher Genehmigung kopieren.



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung