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Pull the trigger

 

Meine damalige Therapeutin hat mir mal gesagt, dass nicht jeder Krankheiten überlebt, So ist es auch bei psychischen Krankheiten. Nicht jeder überlebt es. Sie hat mir einen Prozentsatz gennant. Ich weiß es nicht mehr. Ich habe es nie vergessen. Seit diesem Tag zähle ich mich zu denen, die nich überlebt haben. Obwohl ich noch hier bin.

Ob ich mich schon aufgegeben habe? Bestimmt. Ein gewisser Teil in mir hat das schon. Ich denke so oft daran. Einfach einen klaren Schnitt (welch Ironie) setzen.

 

Ich bin krank. Ja. Ich bin krank. 

 

Es hört sich noch immer komisch an. Fremd. Ich kann es einfach nicht begreifen. Nicht mir mir in Verbindung bringen. Ich. 

Ich hatte immer andere Pläne. Starke gute stabile Pläne.

Ich wollte eine Ausbildung machen, arbeiten gehen, Geld verdienen. Gut in meinem Job sein. Wichtig sein. Eine Mitarbeiterin auf die man nicht verzichten kann. Ich wollte Kostüme tragen. Schwarze schöne Kostüme. Damit man sofort sieht "oh, die kommt aus dem Büro!"

Ich wollte es nicht für andere.  Ich wollte es für mich. Ich wollte Endland besuchen. Nach Venedig reisen. Die Pyramiden besichtigen. Meine Wohnung, mein Mann, mein Leben. Einfach gerade genug um Leben zu können. Am Ende des Monats noch zehn Euro im Portemonaie haben und sagen:" Okay, dann gehen wir halt noch ein Eis essen!"

Ein ganz normales Leben eben. 

Ich habe meinen Mann bekommen. Der tauchte in der Ursprünglichen Planung gar nicht auf. Der hat sich da so reingeschlichen. Eine Wohnung habe ich. Sie nimmt sogar irgendwie Gestalt an. Gestalt nach meinen Wünschen und Träumen.

Das ist auch ein Teil von mir. Ein Teil ich. Aber ich arbeite nicht in einem Büro. Ich trage keine schicken Kostüme. Ich verdiene kein Geld. 

Ich bin arbeitslos in einer ABM, ich werde mit 1,50 Mehrkosten entschädigt, ich bin hoch verschuldet, weil die Stadt ihr gottverdammtes BaföG zurück haben möchte und wahrscheinlich steht die Insolenz an.

Ich trage alte Kleidung. Man sieht es den Kleidern nicht unbedingt an. Ich besitze 6 Pulloer und drei Hosen. zwei BH´s. Einer davon passt nicht richtig. Ich besitze eine Jacke, die viel zu dünn ist, viel zu groß und nicht schwarz sondern grässlich bleich grau. Es sollte wohl schwarz darstellen.

Ich besitze vier paar Schuhe. Einmal Turnschuhe, ein paar Winterstiefel, ein paar Stiefel und ein paar Chucks. Die Chucks habe ich geschenkt bekommen. Die Winterstiefel auch. 

Ich bin übergewichtig, habe Akne und bin ständig krank. Ich brauche Einlagen und eine Brille.

 

Seht ihr die Kontraste? Miserabel. Einfach Miserabel.

Ich will damit nicht aufzeigen was ich alles NICHT habe. Ich will damit aufzeigen, dass diese beschissene Krankheit mein ganzes Leben zerstört hat. Und wenn ich hier so schreibe dann pakt mich so ein Ehrgeiz gegen meine Krankheit zu kämpfen. Zu allem Trotz einen guten Job zu finden, gutes Geld zu verdienen, mein Leben zu leben so wie ich es will und nicht so wie es irgendeine Krankheit will.

Gute Sache nicht wahr? Das denke ich auch. Und dann kommt die Angst. Die Angst bringt die Wut mit sich. Die Wut die schlechten Gedanken und ich fange wieder oben an.

Ich fühle mich wertlos und missverstanden und finde meinen Platz in dieser gottverlassenen Welt nicht. Ich bin durchgehend gereizt und tierisch unzufrieden.

Hab ich das eine will ich das andere und anders herum. Ich hab die Ausbildung zur Bürokauffrau. Dann komme ich in den Bereich der Seniorenbetreuung. Das macht mir Spaß. Das finde ich gut. Doch dann merke ich, dass ich eigentlich auch lieber ins Büro möchte. Akten und PC und so.

Das bringt mich wieder durcheinander und gleichzeitig freut es mich, dass ich jetzt zwei Sachen habe die mir Spaß machen. Vielleicht, aber nur ganz vielleicht bin ich ja doch auf dem richtigen Weg?

 

Ich habe ein Problem und ich finde keine Lösung dafür.

Wie zum Teufel kann ich negative Energie in positive Energie umwandeln?

Einer mag jetzt sagen: So wie du es eben getan: durch Gedanken.

 

Okay, guter Ansatz, babe.

 

Ich habe einen sehr sehr tiefen Schnitt im Oberarm. Der müsste mit Sicherheit genäht werden. Ein Schnitt. Volle Power. meine Gedanken unter Kontrolle und in der Lage jetzt in diesem Moment die neue Kaiserin von China zu werden. Alles schaffen zu können.

 

Und morgen stehe ich auf und fühle mich wertlos und schwach. Soll ich dann wieder schneiden? Soll ich für den rest meines Lebens schneiden? Jedes Mal, wenn ich das Gefühl bekomme ich bin doch nicht die Kaiserin on China?

Dann kann ich genauso gut anfangen zu saufen. Ist zwar nicht so günstig dafür aber sauberer.

 

Scheiße, erkennt ihr das Problem?

Was mache ich nur?

 

Ich kann meinen Mann nicht mehr belasten. Er hat es mir mitgeteilt. So irgendwie ganz nebenbei durch die Blume. Nicht mal so, dass es hätte groß auffallen müssen. Aber wenn mir das entgangen wäre, dann wäre ich nicht ich.

 

Er sagte, er könne sich mit mir nicht so gut entfalten, käme im Leben auch nicht so schnell voran, kann sich auf nichts gut konzentrieren.

Ich muss ihm einfach mal eine Maia-Pause. Eine Maia-Gedanken-Pause. Die hat sich jeder mal verdient.

 

Vielleicht fällt euch ja etwas ein zu meinem Energie Problem. Ich bin immer sehr dankbar, wenn ich merke, ein paar lesen und vor allem denken noch mit. Das tut mir oft sehr gut.

 

Haltet die Ohren steif

 

 

Maia

 

1.2.12 00:58
 



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