Die Stärken der Schwachen sind die Schwächen des Drachen
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Ich kann sie einfach nicht vergessen. Ich komme nicht über sie hinweg. Verdammt ist das schwer... Ich denke an sie und dann ist alles was ich davor getan und gemach habe hinfällig und mein Kopf ist einzig und allein infiziert von ihr. Die letzten Tage haben so gut funktioniert. Also nicht, dass ich nicht an sie gedacht hätte. Und jetzt: Habe ich einen ziemlich konkreten Schnitt, an einer ziemlich miserablen Stelle. In den letzten Monaten trifft es immer die Pulsader. Das gibt mir ein gutes Gefühl. So, als hätte ich noch die Kontrolle. Ich vermisse sie so sehr
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ICH HASSE MICH ICH VERACHTE MICH ICH HASSE MICH ICH VERACHTE MICH
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Pull the trigger
Meine damalige Therapeutin hat mir mal gesagt, dass nicht jeder Krankheiten überlebt, So ist es auch bei psychischen Krankheiten. Nicht jeder überlebt es. Sie hat mir einen Prozentsatz gennant. Ich weiß es nicht mehr. Ich habe es nie vergessen. Seit diesem Tag zähle ich mich zu denen, die nich überlebt haben. Obwohl ich noch hier bin. Ob ich mich schon aufgegeben habe? Bestimmt. Ein gewisser Teil in mir hat das schon. Ich denke so oft daran. Einfach einen klaren Schnitt (welch Ironie) setzen. Ich bin krank. Ja. Ich bin krank. Es hört sich noch immer komisch an. Fremd. Ich kann es einfach nicht begreifen. Nicht mir mir in Verbindung bringen. Ich. Ich hatte immer andere Pläne. Starke gute stabile Pläne. Ich wollte eine Ausbildung machen, arbeiten gehen, Geld verdienen. Gut in meinem Job sein. Wichtig sein. Eine Mitarbeiterin auf die man nicht verzichten kann. Ich wollte Kostüme tragen. Schwarze schöne Kostüme. Damit man sofort sieht "oh, die kommt aus dem Büro!" Ich wollte es nicht für andere. Ich wollte es für mich. Ich wollte Endland besuchen. Nach Venedig reisen. Die Pyramiden besichtigen. Meine Wohnung, mein Mann, mein Leben. Einfach gerade genug um Leben zu können. Am Ende des Monats noch zehn Euro im Portemonaie haben und sagen:" Okay, dann gehen wir halt noch ein Eis essen!" Ein ganz normales Leben eben. Ich habe meinen Mann bekommen. Der tauchte in der Ursprünglichen Planung gar nicht auf. Der hat sich da so reingeschlichen. Eine Wohnung habe ich. Sie nimmt sogar irgendwie Gestalt an. Gestalt nach meinen Wünschen und Träumen. Das ist auch ein Teil von mir. Ein Teil ich. Aber ich arbeite nicht in einem Büro. Ich trage keine schicken Kostüme. Ich verdiene kein Geld. Ich bin arbeitslos in einer ABM, ich werde mit 1,50 Mehrkosten entschädigt, ich bin hoch verschuldet, weil die Stadt ihr gottverdammtes BaföG zurück haben möchte und wahrscheinlich steht die Insolenz an. Ich trage alte Kleidung. Man sieht es den Kleidern nicht unbedingt an. Ich besitze 6 Pulloer und drei Hosen. zwei BH´s. Einer davon passt nicht richtig. Ich besitze eine Jacke, die viel zu dünn ist, viel zu groß und nicht schwarz sondern grässlich bleich grau. Es sollte wohl schwarz darstellen. Ich besitze vier paar Schuhe. Einmal Turnschuhe, ein paar Winterstiefel, ein paar Stiefel und ein paar Chucks. Die Chucks habe ich geschenkt bekommen. Die Winterstiefel auch. Ich bin übergewichtig, habe Akne und bin ständig krank. Ich brauche Einlagen und eine Brille. Seht ihr die Kontraste? Miserabel. Einfach Miserabel. Ich will damit nicht aufzeigen was ich alles NICHT habe. Ich will damit aufzeigen, dass diese beschissene Krankheit mein ganzes Leben zerstört hat. Und wenn ich hier so schreibe dann pakt mich so ein Ehrgeiz gegen meine Krankheit zu kämpfen. Zu allem Trotz einen guten Job zu finden, gutes Geld zu verdienen, mein Leben zu leben so wie ich es will und nicht so wie es irgendeine Krankheit will. Gute Sache nicht wahr? Das denke ich auch. Und dann kommt die Angst. Die Angst bringt die Wut mit sich. Die Wut die schlechten Gedanken und ich fange wieder oben an. Ich fühle mich wertlos und missverstanden und finde meinen Platz in dieser gottverlassenen Welt nicht. Ich bin durchgehend gereizt und tierisch unzufrieden. Hab ich das eine will ich das andere und anders herum. Ich hab die Ausbildung zur Bürokauffrau. Dann komme ich in den Bereich der Seniorenbetreuung. Das macht mir Spaß. Das finde ich gut. Doch dann merke ich, dass ich eigentlich auch lieber ins Büro möchte. Akten und PC und so. Das bringt mich wieder durcheinander und gleichzeitig freut es mich, dass ich jetzt zwei Sachen habe die mir Spaß machen. Vielleicht, aber nur ganz vielleicht bin ich ja doch auf dem richtigen Weg? Ich habe ein Problem und ich finde keine Lösung dafür. Wie zum Teufel kann ich negative Energie in positive Energie umwandeln? Einer mag jetzt sagen: So wie du es eben getan: durch Gedanken. Okay, guter Ansatz, babe. Ich habe einen sehr sehr tiefen Schnitt im Oberarm. Der müsste mit Sicherheit genäht werden. Ein Schnitt. Volle Power. meine Gedanken unter Kontrolle und in der Lage jetzt in diesem Moment die neue Kaiserin von China zu werden. Alles schaffen zu können. Und morgen stehe ich auf und fühle mich wertlos und schwach. Soll ich dann wieder schneiden? Soll ich für den rest meines Lebens schneiden? Jedes Mal, wenn ich das Gefühl bekomme ich bin doch nicht die Kaiserin on China? Dann kann ich genauso gut anfangen zu saufen. Ist zwar nicht so günstig dafür aber sauberer. Scheiße, erkennt ihr das Problem? Was mache ich nur? Ich kann meinen Mann nicht mehr belasten. Er hat es mir mitgeteilt. So irgendwie ganz nebenbei durch die Blume. Nicht mal so, dass es hätte groß auffallen müssen. Aber wenn mir das entgangen wäre, dann wäre ich nicht ich. Er sagte, er könne sich mit mir nicht so gut entfalten, käme im Leben auch nicht so schnell voran, kann sich auf nichts gut konzentrieren. Ich muss ihm einfach mal eine Maia-Pause. Eine Maia-Gedanken-Pause. Die hat sich jeder mal verdient. Vielleicht fällt euch ja etwas ein zu meinem Energie Problem. Ich bin immer sehr dankbar, wenn ich merke, ein paar lesen und vor allem denken noch mit. Das tut mir oft sehr gut. Haltet die Ohren steif Maia
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Hammerschlag- Ausgekotzt
... Warum bloß? Ich vermisse sie so sehr. Schon wieder. Mir zerreißt es das Herz. Es ist wir liebeskummer. Oh Gott ich vermisse sie so. Würde ihr so gerne schreiben. So gerne. Aber ich kann nicht. Was soll ich auch schreiben? Wieder angekrochen kommen?`Wieder um ihre Hand betteln? Wieder? Sie ist schon zweimal dafür verantwortlich, dass ich mir die Pulsadern aufschnitt. Beide Male hat mein Mann es ausgebadet. Meine letzten Einträge waren sehr emotionslos. Vielleicht, weil ich mich auch für meine Gefühle schäme. Ich möchte so gerne stark sein. Stark gegen sie. Damit fertig werden. Sie hinter mir lassen können. Ich denke jeden Tag an sie. Es macht mich völlig fertig. Ich verstehe sie einfach nicht. Wieso kann sie mich denn nicht lieb haben? Vielleicht muss ich trauern. Wie man trauert, wenn man einen Menschen verliert. Wenn ein geliebter Mensch stirbt. Vielleicht muss ich einfach so trauern. Wenn dem so ist, dann flehe ich darum, dass es nciht so lange dauert. Die letzte Phase, da hat es drei Jahre gedauert. Drei Jahre war sie einfach weg. Dann war sie wieder da. Wie oft habe ich geweint. Ich kann bestimmte Lieder nicht hören, bestimmte Serien nicht sehen. So viele Erinnerungen mit ihr und an sie. Vielleicht will sie, dass ich sterbe? warum sollte man sonst ein Herz so zerbrechen? Immer und immer wieder. Sie weiß doch, dass ich sie liebe. Ich weine und weine und mich kann einfach ncihts trösten. das fühlt sich echt schlimm an. Mein Herz tut weh.
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Neues Jahr- neues Glück?
Hallo meine lieben, die letzten zwei Wochen hat myblog.de nicht funktioniert. Von daher konnte ich euch auch nicht schrieben. Aber ich probierte es gerade und nun dachte ich, ich melde mich mal wieder bei euch. Mir geht es soweit gut. Weihnachten haben wir gut verbracht und ins neue Jahr sind wir ruhig gegangen. Seit dem 02.01. bin ich tatsächlich wieder ins Seniorenzentrum gefahren und habe die letzten zwei Wochen recht gut geschafft. Ich arbeite jetzt immer Nachmittags, da Nachmittags niemand dort vor Ort ist und die Bewohner sich Nachmittags doppelt und dreifach langweilien. Naja.... seit zwei Wochen beheht immer irgendwer um 2:30 Uhr Telefonterror bei uns. Immer auf den Handys. Ich habe schon so eine gewisse Ahnung. Mittlerweile lässt mich das aber kalt. Klingelt das Handy mit unbekannter Nummer, dann gehe ich ran weil ich denke es könnte was passier sein. Stelle ich fest, dass niemand spricht oder mich nur beschimpft, dann lege ich auf und schlate das Handy aus. So ist das. Ansonsten gehen die Tage so vor sich hin. Am 25.01. habe ich einen Termin mit einer Therapeutin. Auch in der Praxis in der ich bisher immer war. Mal schauen wie die so ist. So. Das war es erst einmal von mir. Ich gehe jetzt rüber zu Mama um dort ein bisschen Kuchen zu essen. Bis die Tage mal Maia
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Die letzten Tage, Wochen, Stunden
Hallo meine lieben ich habe mich lange jetzt nicht gemeldet. Es ist mehr oder weniger viel passiert. Mein letzter informativer Eintrag war am 28.11.2011. Am 01.12.2011 hat mein Mann mich in die Klinik gebracht. Ich konnte nicht mehr und konnte für nichts mehr garantieren. Es ging hier in meiner Stadt in eine geschlossene. Dort hat man mir sofort einiges an Medikamenten gegeben. Vier Tage und vier Nervenzusammenbrüche später habe ich mich selber entlassen. Ich habe es dort nicht ausgehalten. Ich hätte an dem selben Tag auf eine offene Station kommen können aber es hätte bis Februar gedauert bis ich überhaupt einen Ambulanten Therapieplatz bekommen hätte. Therapie hat dort gar nicht statt gefunden. Wir wurden dort einfach alle zusammen eingepfercht und mit Medikamenten ruhig gestellt. Nicht mehr und auch nicht weniger. Außerdem... die Leute die dort waren.... Wow... das ist dann doch zu heftig. Da wird man bloß noch bekloppter. Das verspreche ich euch. Die ersten drei Tage habe ich diese Tabletten brav geschluckt. Tavor, oder so ähnlich hießen die. Ich war total weg und hab fast nur gepennt. Dann habe ich angefangen die Tabletten weg zu spucken. Am vierten Tag habe ich dann gemerkt, was eigentlich los ist. Dann bin ich fast aus allen Wolken gefallen und habe mich selber entlassen. Seit dem bin ich zu hause. Mittlerweile habe ich mich einigermaßen erholt. Mir geht es deutlich besser. Im Seniorenzentrum war ich bisher nicht mehr aber ich werde ab dem 02.01.2012 wieder dort sein und was soll ich sagen? Ich freue mich tierisch und fange einfach nochmal von vorne an. Die letzten Tage, oder besser gesagt, Wochen hatten wir nicht unbedingt etwas zu essen. Ich habe drei Kilo abgenommen. Meine Ma hat uns ausgeholfen. Ich weiß nicht, wie wir das sonst überhaupt überlebt haben. Klar, die drei Kilo taten mir mit Sicherheit nicht weh, aber es ist was anderes abzunehmen, weil man einfach Hunger hat. Weil man nichts zu essen hat. Das ist echt brutal und widerlich. Und dann die Rechnungen die uns da ins Haus flattern. Grausam. Seit letzte Woche Donnerstag bin ich krank. Ohren entzündet, Hals entzündet, Mandel dick, Husten, Schnupfen. Seit zwei Tagen nehme ich dann jetzt endlich Antibiotikum und mir geht es schon deutlich besser. In den letzten Tagen habe so ziemlich nur geschlafen. Mir ging es so dreckig. In zwei Tagen ist Weihnachten. Weihnachten. Das erste Weihnachten an dem ich zwei Brüder habe. Erinnert ihr euch noch an meine Einträge als ich mir solche Sorgen machte, ob ich den kleinen genauso lieb haben könnte wie den Großen? Mittlerweile ist der kleine acht Monate alt und er ist das schönste was ich je gesehen habe. Abgesehen von meinem großen Bruder. Der kleine lacht immer und ist so freundlich und er ist ein Segen. Ich liebe ihn und freue mich schon darauf, wenn er älter ist. Justin ist mittlerweile mein großer Bruder, denn er ist jetzt schon zwei Köpfe größer als ich. Als ist immer sehr lustig, wenn ich mit ihm unterwegs bin. Sonntag abend habe ich mir in den Finger geschnitten. Aber so richtig heftig. Ich schneide mich, schrei noch den Namen meines Mannes und versuche mit der rechten Hand diese unmengen an Blut aufzufangen die aus meinem linken Finger strömen. Mein Mann bringt mich ins Bad... und dann Und dann bin ich zusammen geklappt. Als ich wieder zu Bewusstsein kam, hatte mein Mann einen Druckverband angelegt, mir einen Lappen auf die Stirn gelegt und mich in eine kreislaufunterstützende Lage gebracht. Danach hat er mich ins Bett transportiert, hat mir Wasser gebracht, eine Schmerztablette und mir die Beine hoch gelegt. Mal ehrlich..... so gerettet werden ist echt schön. Die Situation war wirklich schrecklich, aber er hat Ruhe und Nerven behalten und das war schön. Ich hab mich so richtig geschützt und geborgen gefühlt. Ein tolles Gefühl. Ist kein Gefühl, was mich oft beschleicht. Das wird wohl damit zusammen hängen, dass ich immer alles unter Kontrolle haben muss. Mich und meine Umgebung. Nicht falsch verstehen. Ich bin nicht darauf aus andere Menschen zu beeinflussen oder so. Das meine ich nicht. Ich brauche nur Kontrolle und Stabilität in meiner Umgebung. Das meine ich damit. Am nächsten Tag bin ich dann zum Arzt. Der Schnitt hätte genäht werden müssen, aber mein Mann hat den Verband so genial angelegt, dass Die Wunde zusammengedrückt wurde. Also die beiden Stücke des Fingers. Und das Blut hat die Wunde natürlich verklebt. Da war ich nochmal stolz auf ihn. Da habe ich die Wunde aber auch das erste Mal richtig gesehen. Ich habe mir so weit und so tief in den Finger geschnitten, dass ich sogar einen Teil meines Nagels geschnitten habe. Gruselig. Aber die Wunde verheilt gut und tut auch fast gar nicht mehr weh. Beim Doc habe ich dann einfach ein Heftpflaster bekommen oder wie die Dinger heißen und gut ist. Mittwoch habe ich etwas erlebt, was ich noch nie zuvor erlebt habe. Wenn mich jetzt nochmal jemand fragt, was Freunschaft ist, dann hätte ich keine Worte dafür, aber ich würde mich wahrscheinlich an diesen Moment erinnern, als mein Mann und ich vor seinem Geburtstagsgeschenk standen. Wir beide hatten Tränen in den Augen, haben vergessen zu atmen und der Mund stand uns weit offen. Nach einigen Minuten erst waren wir wieder in der Lage zu sprechen und haben wir gelacht. Ich glaube, ich habe noch nie vor Glück einfach so gelacht. Gelacht vor Freude. Nicht wie man lacht wenn man einen Witz hört. Eher ein Jubeln. Okay, ich verrate es auch jetzt. Wir haben von unseren Besten Freunden ein Paket mit Lebensmitteln bekommen. Ein riesiges Paket mit allerlei Leckerreien. Sachen, die ich schon so so so lange nicht mehr gegessen hatte. Sachen die ich sonst auch nie gekauft hätte, weil das Geld einfach so knapp war. Ich dachte ich träume. Es ist für das Weihnachtsfest und unser Fest ist gerettet. Wir werden essen können. Schöne Sachen. Fleisch und Kartoffelbrei und Nachtisch Creme Brülee. Da waren so tolle Sachen drin, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Süßigkeiten. So viele Süßigkeiten und Suppe und Aufschnitt und Brot. So was hat noch nie jemand für uns getan. Ich bin schon wieder total ergriffen und kann einfach tausend mal Danke sagen. Danke, dass es so tolle Menschen auf der Welt gibt. Tausend Dank. Das werde ich nie vergessen. Wenn mich jemand fragt was Freundschaft ist, dann werde ich glaube ich den Rest meine Lebens von diesem Moment erzählen. An dieser Stelle möchte ich einfach nochmal sagen „Irgendwann.... wenn es uns wieder besser geht... dann werden wir uns bedanken können. Richtig bedanken können und das werden wir auch tun. Ich weiß, dass diese Menschen das nicht vorraussetzen aber wir haben so sehr das Bedürfnis uns zu bedanke, dass wir uns das auch nicht nehmen lassen werden. So viel sei gesagt. Das Erste Mal seit sehr langer Zeit freue ich mich auf Weihnachten. Jap! Nun zu etwas, was absolut nichts mehr mit Freundschaft zu tun hat. Meine Cousine... meine aller liebste wunderbare Cousine ist ja umgezogen. Ich hatte ihr vor einiger Zeit einen Brief geschrieben zu dem, wie sie sich mir gegenüber verhält. Habe ich euch das erzählt? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall macht diese Cousine, meine Cousine, eine Silvesterparty. Ich habe sie gefragt ob wir kommen dürfen und ihr könnt euch nicht mal im entferntesten vorstellen was sie gesagt hat. Es war nicht mal ein einfaches Nein. Keine Gute Entschuldigung. Nur „Ach ich weiß nicht, eigentlich kommen da nur coole Leute!“ Wow, das tat weh. Mittwoch war sie dann hier zu dem Geburtstag meines Mannes. Sie war wieder so komisch zurückhaltend und so. Hatte sie eh schon zwei Wochen nicht gesehen. Ich schreibe ihr also eine SMS, das mir das so weh tut wie sie dennoch mit mir umgeht. Auch mit Silverster und so. Da schreibt sie zurück, dass ich übertreibe und sie es nicht so gesagt hätte und so was alles. Dann hat sie gar nicht mehr geschrieben. Ich halte ja echt viel echt lange aus. Und ich glaube weil ich Borderline habe, geht meine Spanne der Geduld und die Grenze der Schmerzen die man aushält weiter als bei jedem anderen. Allerdings ist es auch so, dass wenn man einmal über dem Berg ist... gibt es niemals wieder ein zurück. Nach meinem letzten Brief, nach der Sache gestern, nach den unzähligen Tränen bin ich übern Berg. Es ist vorbei. Mit meiner anderen Cousine, die mit den drei Kindern, bei der ich zwischendruch mal was bei ebay für sie eingestellt hatte, ist auch weg. Dumme Geschichte. Das sind die Buchstaben nicht wert. Fest steht.... Jetzt habe ich alle Familienmitglieder hinter mir. Vielleicht ist es besser so. Schmerzfreier alle Male. Jetzt bleibt mir nur noch meine Ma und meine zwei Brüder. Mal schauen was das nächste Jahr so alles bringt. So meine Lieben Solltet ihr bis Samstag nichts mehr von mir hören so wünsche ich euch ein wunderbares Fest Haltet die Ohren steif Maia PS: Hoffentlich seit ihr im nächsten Jahr auch noch mit dabei
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nicht mehr
Warum eigentlich noch kämpfen? Jedes Jahr. Jedes Verdammte Jahr. Jeden Winter. Gegen mich, gegen Menschen die mich nicht verstehen, gegen den Drang? Heute hab ich allem nachgegeben. Heute habe ich nicht gekämpft. Ich bin nicht losgegangen, habe mich trotz Absprache per Email und nicht telefonisch gemeldet, habe dem Drang nach gegeben. Gleich muss ich zum Arzt. AU holen. Wie lange? Ich weiß es nicht. Der Hase ist arbeiten. Niemand hier. Möchte heute nicht allein sein. Bin es aber. nach dem Arzttermin werde ich schlafen. Was auch sonst. Einfach die Zeit weg schlafen. Den Tag weg schlafen. Bis dann heute abend mein Hase wieder kommt.
Scheiß Winterdepressionen. So vorraussehbar und so machtlos Jedes Jahr
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Der Herbst hat mich fest im Griff
Hallo meine lieben, wieder is es lange her nach meiner letzten Meldung. Ich bin jetzt schon zwei Wochen in dem Seniorenzentrum beschäftigt. Allerdings habe ich auch schon viele Fehltage hinter mir. Das Anrufen fällt mir schwer. Als ich dann den ersten Tag an dem ich fehlte nicht anrief und einen Tag später dann dahin kam, bekam ich folgendes zu hören.....: Ich sagte: " Es tut mir Leid, dass ich mich gestern nicht gemeldet habe. Wenn es mir nicht gut geht, dann tue ich mich sehr schwer mit dem anrufen. Ich bitte um Verständnis. Ich werde versuchen mich zu bessern. So muss ich Sie auch um Geduld bitten. Gibt es vielleicht eine Möglichkeit Sie übber Mail zu erreichen?" Verständnisloser Blick, ein verneinendes Kopfschütteln. (Nochmal kurz zur Erinnerung, dieses Seniorenzentrum gibt Menschen mit psychischen Problemen die Möglichkeit sich wieder ins das Berufs- und Arbeitsleben einzufinden) Sie sagt: " So geht das trotzdem nicht. Was soll das heißen dir fällt es schwer? Du musst nicht gerade viel Verantwortung tragen, in deinem Alter hatte ich mein erstes Studium fertig, amdere haben Kinder und Familie und Job und du trägst die Verantwortung einfach hier anzurufen und das soll nicht zu schaffen sein? Du bist nicht fest eingestellt und du darfst hier helfen und ich bin froh, dass du uns hilfst aber ein bisschen musst du auch tun. Ausserdem soll man eh einmal am Tag was machen, was einem schwer fällt. Ruf mich einfach an. Das wird kein Problem sein!" Ich habe genickt. Bin gegangen. Diese Woche Montag und Dienstag war ich dann da. Mittwoch nicht. Donnerstag nicht. Heute nicht. Ich habe nicht angerufen. Dann ruft mich die Frau an, die das zwischen mir und dem Seniorenzentrum geregelt hat. Vom Fachintegrationsdienst für Menschen mit Psychischen Behinderungen unter 25. Sie habe gehört, ich sei nicht da gewesen. Warum ich nicht da gewesen bin. Sie weiß um mein Problem im Winter,das habe ich mehrmals angemerkt, bei vorhergegangenen Gesprächen. Ich sag: "Mir geht es nicht so gut" Sie: "Wieso hast du nicht angerufen?" ich: "Mir fällt anrufen schwer!" Sie: " Du musst doch nicht mal Gründe nennen. Du darfsz da Montag wieder hinkommen, aber das kann nicht nochmal passieren. Hast du wenigstens eine AU? Darf ich en grund wissen?" Ich: " Mir geht es einfach nicht so gut. Der Winter ist eingekehrt. Bei mir!" Sie: " Und warum bist du jetzt nicht gekommen?" ich: "Ich konnte einfach nicht. Mir geht es nicht gut!" sie: " Und ein konkreter Grund jetzt????" ich: ; na meine Stimmungsschwankungen. Ich hab Ihnen das doch schon erklärt!" sie: " Gibt es jetzt auch noch einen konkreten Grund!" ich: "nein" sie:" aber warum bist du denn dann nicht dahin gegangen? Und du hast dich gar nicht gemeldet. Dann ruf wenigstens mich an und ich gebe das weiter, wenn dir das leichter fällt. Wann bist du denn wieder da?" ich: Habe heute einen Termin beim Arzt (lüge) nehme dann eine erhöhte Dosis der Medikamente (Lüge) und bin am Montag wieder da!" sie: Okay, dann gehen Sie zum Arzt und sehen Sie mal, dass Sie das in den Griff bekommen. Ich sag dann da Bescheid, dass Sie ab Montag wieder kommen. Wenn Sie es denn dann auch schaffen!" Ihr könnte euch vorstellen, wie ich mich fühle? Ich bin dann heute zum Arzt. Nehme seit gestern morgen die doppelte Dosis meiner Tablette und haben aber nicht mit dem arzt gesprochen. Hab mir einfach die AU geben lassen. Ich habe noch nicht geschnitte. Ich lebe noch. Meine Mutter sagt :" Du bist nur depressiv weil du kein Geld hast! Was willst du eigentlich jemals erreichen, wenn du nicht mal das schaffst? In fünf Jahren wirst du nicht einen Schritt weiter sein als jetzt. In den letzten fünf Jahren hast du immerhin auch nichts geschafft!" Was glaubt ihr wie ich mich da fühlte? Das waren meine letzten beiden Tage! Soll ich euch sagen wie ich mich fühle? Ich fühle nichts! Ich bin innerlich eingefroren. Komplett tot. Momentan ist es gut, dass ich so tot bin. Denn solche Leute, solche Situationen wie oben beschrieben würden mir sonst das Herz aus der Brust reißen mit so viel Unverständnis und auch so viel Unwollen zum Verständnis. Jetzt ist Freitag abend und ich leben nur für die nächsten zwei Stunden denn ich bin nicht in der Lage einzuschätzen was morgen ist. Was Montag sein wird, Was für eine Zukunft ich noch habe. Wie leer das alles ist..... Maia
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November
Hallo meine lieben ich habe jetzt die zweite Woche Seniorenheim hinter mir und diese Tätigkeit ist total toll. Ich Liebe es dahin zu fahren. Es ist einfach schön und ich lache jeden Tag so viel. Das tut gut. Allerdings... Der Herbst... der Winter..... dieses Jahr sind sie spät aber sie sind da. Müde bin ich. unendlich müde. So müde, dass mir alle andere einfach egal ist und ich schlafe. Heute bin ich nicht hin gegangen. Morgen habe ich frei. Ich schlafe. Ich schlafe mittags, Nachmittags, Nachts und zwischendurch trinke ich unmengen Kaffee und trotzdem schlafe ich. Das ärgert mich total. Ich will am Leben teilnehmen. Da sein. Aktiv. Leben. Wenn ich Stundenlang schlafe, dann fühle ich mich Stunden danach noch in Watte gepackt uind ich kriege nichts hin. Es ist schlimm mit der Müdigkeit. Geheult hab ich auch schon. Auf einmal waren Sie da. Meine September-Monster. Nur diesmal im November. Danke, dass ich zwei Monate länger Zeit hatte, Ich habe genug zu tun. Aber gerade jetzt... ist es auch nicht passend. Okay wann kommen die schon mal passend? Ich lasse mich jetzt einfach mal zwei Tage gehen oder so, und sammle alles an Energie die ich finden kann. Und nächste Woche komme ich hoffentlich wieder ein bisschen besser klar Haltet die Ohren steif Maia
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Ein bisschen Agespannt, ein bisschen angetrunken
Hallo meine lieben Leser, ich bin gerade ein bisschen angetrunken. Warscheinlich ist es die Anspannung, Morgen habe ich einen termin bei der Arbeitslosenberatung, Irgendwie weiß ich schon was dabei herauskommen wird, und möchte mir den Termin einsparen. Später habe ich das Vorstellungsgespräch in dem Seniorenheim. Das ist so ein Projekt vom Jobcenter. Vom Integrativen Dienst. Für Menschen mit psychischen Krankheiten. Wenn ich das mache muss ich jeden Tag nur 3 Stunden arbeiten, aber trotzdem macht mir die Sache Angst. Ein Weg, den ich nie einschlagen wollte. EIn Weg, den ich umgehen wollte. Das bedeutet für mich, dass ich meine Krankheit noch mehr akzeptieren muss und auch langsam damit leben. Ich bin mit mir ein sehr kritischer Mensch und sich diese Schwäche, diese schwach sein, dieses angewiesen sein eingestehen muss, nicht perfekt zu sein, ist sehr sehr schwer für mich. Ich muss jetzt gleich ins Bett. Fühle mich fiebrig und schwach. Wertlos, müde und krank.
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Nicht und niemals mein letzter Eintrag
Hallo meine lieben, der letzte Eintrag mit der Überschrift "der letzte Eintrag" war nicht mein aller letzter Eintrag sondern nur auf den letzten Eintrag bezogen. Also auf den Eintrag davor. Ich mache meinen Blog nicht dicht. Wie es mir heute geht? Wie es mir die letzten Tage ging? Was es neues gibt? Mh.....mir geht es... ehrlich gesagt kann ich meinem Zustand kein Gefühl zuordnen. Ist glaube ich alles ziemlich leer. Ich bin gelähmt. Kraftlos. Irgendwie geht es nicht unbedingt voran, was aber daran liegt, dass ich nicht voran komme. Das ich viele Dinge nicht erledige, die ich erledigen müsste. Oder ander betrachtet geht es sehr langsam voran. So quasi in meinem jetztigen Lebenstempo obwohl es viel schneller gehen müsste. Nächste Woche Freitag habe ich einen Termin bei der Arbeitslosenberatung. Da wird dann erst mal geprüft, ob das wirklich alles so richtig ist, Nächste Woche Freitag ebenfalls, habe ich ein Vorstellungsgespräch in einem Seniorenzentrum. Das ist eine Arbeitsgelegenheit. Die geht 6 Monate. Oder anders gesagt, ein 1,50 Euro Job. Hier in meiner Stadt bekommt man nämlich 1,50 Euro pro Stunde. Dank des ärztlichen Gutachtens darf ich aber nur 3 Stunden arbeiten. ich bin sehr froh darum, dass die mich nicht direkt 8 Stunden Müll aufsammeln schicken können. Da ich noch unter 25 bin gelte ich eh als Jugendlich und da ich auch noch psychisch krank bin, ist man mir im Jobcenter bei der Arbeitsvermittlung sehr entgegen gekommen. Die sind da wirklich sehr sehr nett und unterstützen mich sehr. Da kann ich wirklcih mal was positives von der Jobvermittlung des Jobcenters berichten. Das muss ich ganz ehrlich sagen. Im Gegensatz zu den Angestellten die berechnen sollen wie arm ich in den nächste n Monaten bin. Das ist der letzte Mist. Ich bin müde. Immer und unendlich müde. Ich schlafe und schlafe und schlafe. Das ist total komisch und schwer zu erklären.Schlafe ich nur 3 oder vier Stunden dann bin ich fit. Aber mein Körper sagt mir trotzdem, du bist nicht müde, aber schlafen wäre doch schön oder? Und erst kämpfe ich noch und dann lege ich mich doch hin. Und dann schlafe ich und schlafe ich. Wenn ich wieder aufstehe, dann auch nur weil ich mich dazu überredet habe. Der Haushalt hängt stark hinterher. Meine Spülmaschine ist kaputt und ich muss auch noch spülen. ICH HASSE SPÜLEN! Und gerade jetzt wo ich eigentlich froh über jeden Maschine bin. Naja, es kann nur noch mieser werden. Aber zum Glück nicht mehr viel mieser. Naja... das war kurz ein kleiner Einblick in meine jetztige Situation. Tut mir Leid, wegen der eventuellen vielen Rechtschreibfehler, aber mein Kopf möchte nicht so recht funktionieren. (Und meine Tastatur schon seit Tagen auch nicht so gut) Gute Nacht Maia
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Mein letzter Eintrag
Hallo meine Lieben, vielleicht hat der ein oder Andere nach meinen Eintrag auch noch die Kommentare verfolgt. Schade, dass ABC sich nicht mehr dazu geäußert hat. Jemand der noch nicht so lange über einige Dinge Bescheid weiß, oder jemand der noch Erfahrung sammeln muss hätte wahrscheinlich aus dieser Disskussion viel lernen können. Gesetz dem Fall, diese Disskussion wäre weiter geführt worden. Ich reagiere recht spät auf diese Kommentare, weil mich diese doch zum Nachdenken gebracht haben. Nun bin ich zu einem Entschluss, einer Meinung, zu Worten gekommen. Grundsätzlich gebe ich abc natürlich recht. Es ist nicht okay sich zu schneiden. Sich zu schneiden ist keine gute Sache um Druck abzulassen und es ist nicht okay sich zu verletzen. Vor allen Dingen ist es nicht gut und wir sollten eigentlich (mir "wir" meine ich Menschen, die auf dieser Seite Hilfe, Unterstützung und einfach gleichgesinnte mit gleichem oder Ähnlichem Leiden suchen) lernen, anders mit Druck und dergleichen umzugehen. In diesem Fall, speziell in diesem, in meinem Fall, muss ich blutender Engel in Schutz nehmen. Sie weiß, wusste, was ihr nicht wusstet und auch nicht wissen konntet. Ich habe geschnitten, weil es mir seit geraumen Zeitraum so schlecht ging, dass meine Suizidgedanken so eindringlich, so brutal nah an der Realität waren, dass ich niemandem mehr etwas hätte garantieren können. Ich kann mir momentan den Luxus nicht leisten mich einfach hinzulegen und nichts zu tun. Hier in meinem Leben und um mich herum zieht sich die finanzielle und teilweise familiäre (was meine Mutter betrifft) Schlinge enger und ich bin gezwungen zu Handeln und zu unterstützen. Ich kann jetzt nicht riskieren nicht mal mehr Kraft zu haben meiner Mutter ein offenes Ohr zu bieten oder Termine bei bestimmten Ämtern nicht wahrnehmen zu können weil ich gelähmt durch mich selber bin. Bevor ich mich umbringe und bevor ich verrückt werde und man mich vielleicht einweist, weil ich vollkommen zusammenbreche, verschaffe ich mir den kurzen Kick. Den Rausch durch den Schmerz nunmal freisetzt. Endorphine, Noradrenalin, Adrenalin, Serotonin. Die Botenstoffe die ich so dringend brauche und die mir so sehr fehlen. Mir. Meinem Gehirn. Von daher, muss ich bE in dieser Situation ganz klar in Schutz nehmen, auch wenn ihre Reaktion ein bisschen heftig war. Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass es sehr wichtig ist nicht einfach mit einem Argumen dagegen zu gehen, wie es abc getan hat, sondern auch zu äußern warum es nicht okay ist. Denn dann können auch andere Leute verstehen. Danke bE, dass du mich auch ohne Worte ohne große Erklärung verstehst. Das gibt mir sehr viel Kraft. Ich kann nur trotzdem nochmal sagen, dass schneiden im Großen und Ganzen nicht die Lösung ist und ich möchte zu meiner Verteidigung und zu der Verteidigung von bE sagen, dass wir mit Sicherheit keine oberflächlichen "ProCuttis" sind, wie die sich so schön nennen. Wir kämpfen mit einer ernst zu nehmenden Krankheit und manchmal ist das unser Einziger Ausweg auch noch einen einzigen Tag zu überleben. Maia
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... ... ich habe heute geschintten ..... ich bereue nichts ....
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Ich führe das Leben eines Multiplen Dabei geht es nicht um die Frage wer ich bin sondern wie viele ich bin. Ursprünglich wollte ich die Überschrift nehmen „Ich führe ein Doppelleben“ doch schon gleich fiel mir auf, dass das eine unpassende Bezeichnung ist. Hier bin ich Maia. Hier bin ich stumm. Taub. Habt ihr mich jemals sprechen hören? Habt ihr jemals gesehen, dass ich euch zuhöre? Ich kann ich lesen und schreiben. Wahrscheinlich können sich viele gar nicht vorstellen, dass ich ein fast so normales Leben lebe wie ihr auch. Hier habe ich kein Gesicht. Habt ihr mich jemals lachen sehen? Hier findet meine Melancholie viel Platz. Mein Hass, meine Wut, meine Gedanken. Hier in meiner Wohnung bin ich ein anderer Mensch. Ein sehr emotionaler Mensch. Hier bin ich oft allein. Viel öfter noch einsam. Ein kleines Mädchen. Von Wänden umgeben und von Mauern geschüzt. Mit meinen Katern und meinen Büchern und meiner Musik und meinem Rechner. Ein großer Teil des Menschen der ich wirklich bin. Vieles teile ich mit euch. Denn wenn ich hier bin, dann bin ich manchmal auch auf meiner Seite. Wenn ich diese Worte schreibe dann nin ich zuhause. Ich gebe euch das was in meinem Kopf ist. Das was niemand jemals hört. Denn ich bin taub und stumm. Wenn dann mein Mann nach Hause kommt, bin ich wieder ein anderer Mensch. Oft. Nicht immer. Oft komme ich aus meiner Einsamkeit nicht raus und kann ihn auch nicht reinlassen. Dann fühlt er sich ausgeschlossen. Es tut mir Leid. Oft, viel öfters bin ich eine erwachsene Frau, die mit den Sorgen eines ganz normalen Menschens kämpft. Existenzängste, Jobsorgen, Geldnot. Ich in so viel das ist echt verrückt, anstrengend, komisch. Wahrscheinlich fragt sich jetzt der ein oder Andere wie zum Teufel verdammt ich wieder auf so ein Thema komme. Ich will es euch verraten. Momentan, oder eher gesagt in letzter Zeit vermischen sich zwei Dimensionen meines Lebens. Seit 6 oder 7 Jahren „kenne“ ich blutender Engel“ jetzt schon. Kennen heißt ist dem Fall, ich lese ihren Blog, sie liest meinen. Fast wie zwei liebende haben wir uns aneinander ran getastet. Ganz langsam und ganz vorsichtig. Wir haben voneinander gelesen. Dann kamen persönliche Nachrichten. Über ICQ. Irgendwann Briefe. Weit später Telefonate. Im Februar haben wir uns zum ersten Mal gesehen. Was heißt gesehen? Getroffen uns persönlich unterhalten. Virtuelles und Realität haben sich vermischt. Ich hatte Angst und wollte absagen und alles wieder verdrängen weg wischen. Aber sie war da. Hat ihren Mann mitgebracht. Alles war real. Freundlich. Ehrlich. Komisch. Fremd. Als sie wieder gefahren waren, hatte sie schon eine Einladung zu sich nach Hause ausgesprochen. Ich wollte lieber den Kontakt wieder auf Eis legen. Angst! Ich habe so sehr versucht die beiden die ich gerade erst kennen gelernt habe schlecht zu machen. Blöde Sachen zu finden. Zu sagen ich mag sie nicht. Das hat aber nicht funktioniert. Ich mochte die beiden auf Anhieb und auch mein Mann hat sich nichts ausreden lassen. Es mag sich jetzt so fatal und dramatisch anhören aber so war es nicht. Das alles war in mir, ist sehr still abgelaufen. Der Kontakt ist nicht mehr abgebrochen. Und sogar mir fiel es leicht auch was zu geben und mich um die Freundschaft zu bemühen. Diese Person kennt viel mehr über mich und meine Gedanken als sonst jemand und hat mir gezeigt, dass man mich trotzdem noch mögen kann. Eine Person die es schafft meine Seele zu streicheln. Ist das Freundschaft? Am 24. September sind wie dorthin gefahren. Es gab hier sehr viele Hindernisse und beinahe hätte die Fahrt nicht geklappt. Wäre mir auch Recht gekommen. Wieder diese Angst. Der Druck. Angst zu versagen. Werde ich etwas kaputt machen? Werde ich mich verschlucken und alles vollspucken? Vielleicht breche ich mir dort etwas und es gibt helles Aufsehen und ich verursache Stress obwohl ich eigentlich gut ankommen wollte. So viele Fremde Leute. Ich stand sowieso so unter Durck. Wir sind gefahren. Und es war so schön. So ehrlich. Es war klasse. Wieder ein Schritt indem sich zwei Welten miteinander vermischen. Zwei Personen. Jemand der mich Stumm und Taub kennt hört mich sprechen sieht mich hören, bringt mich zum lachen. Kurze Zeit später folgte die nächste Einladung. Panik. Abneigung. Aber diesmal nur kurz. Ein, zwei Telefonate später freue ich mich. Ich bin mir sicher, die beiden Welten sind miteinander verschmolzen. Haben sich gefunden und es passt eindeutig zusammen, Fantastisch. Zwei Welten die mit dem Rest der Welt nichts zu tun haben. Zwei Welten werden zu einer. Ich lerne was Freundschaft ist und diesmal, trotz so vieler Enttäuschungen bin ich gewillt mich darauf einzulassen und auch dafür zu kämpfen und lerne auch noch am Ball zu bleiben, auch wenn es mal kompliziert werden sollte. Mit der Zeit wird auch von mir mehr verlangt werden. Gefordert. Ganz automatisch, So wie das bei Freundschaften nun mal so ist. Diese Sache, die mich so sehr nervt, die mich so sehr abstößt. Aber soll ich euch was verraten. Dieses Mal, ist es nicht so ein mieses Gefühl. Dieses mal ist es kein Muss Gefühl. Das sind Menschen die ich mag. Menschen denen ich gerne etwas geben möchte. Menschen an die ich denken kann mit einem guten Gefühl und ohne wenn und aber. Das ist ganz neu und fühlt sich gut an. Nicht anstrengend sondern erfrischend und belebend. Ich muss noch einiges lernen. Anzunehmen und auch zu geben. Aber ich denke, dass diese beiden Menschen dazu bereit sind sich die Mühe zu machen mir das bei zu bringen und mir die Zeit zu geben das zu lernen. Das beruhigt mich. Das gibt mir Sicherheit. Das ist ein neues Gefühl. Das ist ein gutes Zeichen, dass ich, so wie ich bin wenn ich euch schreibe, auch in der Realität existieren kann. Existieren darf und da auch geachetet und gemocht werde. Ein starkes Gefühl welches keinen Schmerz braucht ohne bemerkt zu werden. So kam ich auf das Thema. Ja. Das wollte ich einfach nur schnell loswerden. Jetzt werde ich noch ein bisschen mein neuestens Spiel spielen. The book of unwrtitten tales. Hab ich mir Donnerstag aus der Bücherrei ausgeliehen. Gute Nacht
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Hallo meine lieben schon wieder sind zwei Wochen vergangen nach meinem letzten Eintrag. Ich lebe noch. Ich habe auch eine Erklärung dafür, warum ich so platt bin in letzter Zeuit. Meine Fructose Allergie ist wieder ausgebrochen. Schlimmer denn je. Ich habe letze Woche Dienstag so Magen- und Bauchschmerzen bekommen, dass ich nicht mehr wusste, wo oben und unten ist. Also muss ich jetzt eine Strickte Diät einhalten. Absolut kein Zucker mehr. Nur noch Glukose für den Moment damit der Fruchtzucker der noch in meinem Körper ist, sich besser abbauen kann. Am 26.09. Muss ich dann nochmals und erneut zu einem Fructose Intoleranz Test. Da werden nochmal genau alle Zuckerarten getestet. Ichi ernähre mich also seit letzte Woche Dienstag von Reiswaffeln, Nudeln, Kartoffeln und Fisch. Eine Ernährungsberatung steht auch noch an. So ganz ohne Zucker ist das ech hart. Vor allen Dingen, weil ich sowiso so empfindlich mit Zucker bin. Mein Blutzuckerspiegel ist so empfindlich. Heute musste ich zum Arzt, der vom Jobcenter für mich bestimmt war. Ich hatte so eine Angst, aber war so cool und so nett. Das hätte ich nicht erwartet. Heute geht es mir trotzdem nicht gut. Meine Anspannung ist sowas von hoch. Ich habe den Drang zu schneiden. Habe heute mal wieder viel geknibbelt. Sehr viel.
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